Über mich

Qualifikation und berufliche Tätigkeiten

  • seit 2012 Super­visoren­tätigkeit am Zentrum für Psycho­logische Psycho­therapie
  • seit 2007 Dozententätigkeit in den Bereichen Klinische Psychologie und Verhaltenstherapie
  • aktuelle Seminare: Partnerschaftsorientierte Verfahren in der Verhaltenstherapie, Sexuelle Funktionsstörungen und Klassifikation psychischer Störungen (SKID I und II)
  • EAP- Beraterin (Employee Assistance Programm) für INSITE Interventions
  • seit 2008 in eigener Praxis freiberuflich tätig
  • 2004-2007: wissenschaftliche Mitarbeit, Psychologisches Institut der Universität Heidelberg, Fachbereich Klinische Psychologie
  • 2002-2004: wissenschaftliche Mitarbeit, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, Lehrstuhl für Neuropsychologie
  • 2002-2003: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg, Sektion Experimentelle Psychopathologie
  • 1999-2002: DFG-Stipendiatin des Graduiertenkollegs Klinische Emotionsforschung

Ein persönlicherer Blick auf meinen beruflichen Werdegang

Schon während meiner Schulzeit in Finnland haben mich die Psychologie und zwischenmenschliche Beziehungen so sehr in seinen Bann geschlagen, dass ich ein Psychologiestudium aufgenommen habe. Besonders die klinische Arbeit hat mich dabei fasziniert. Nach einem Auslandsjahr in Marburg bin ich wieder in meine Heimat Finnland zurückgekehrt und habe vier Monate im Psychiatrischen Krankenhaus gearbeitet. Ich wollte mich zusätzlich weiterbilden und entschied mich zu promovieren. Weil es mir in Deutschland so gut gefallen hat, verließ ich meine Heimat nun zum zweiten Mal und nahm ein Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Graduiertenkolleg „Klinische Emotionsforschung“ an der Universität Heidelberg an. Während dieser Zeit fand ich meinen Ehemann und wir gründeten eine Familie. Mittlerweile besteht meine Familie aus meinem Ehemann, zwei Töchtern und sechs Zwergkaninchen. In meiner Promotion selbst habe ich an einem Modell der Informationsverarbeitung gearbeitet, das Funktionsveränderungen des Gehirns während der Depression beschrieb. Noch während der Promotion begann ich mit der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin und schloss beides Anfang 2008 ab.

Es fiel mir leicht, mich für eine Fachrichtung innerhalb der Psychotherapie zu entscheiden: Die (kognitive) Verhaltenstherapie entsprach schon immer meiner persönlichen Ansicht und liegt mir auch als Arbeitsweise sehr nah. Dies bestätigte sich auch während meiner Arbeitszeit an der Klinischen Psychologie der Universität Heidelberg. Es fällt mir relativ leicht, die unterschiedlichen Bedürfnisse meiner Patienten/Klienten wahrzunehmen und meine Arbeitsweisen dementsprechend anzupassen – jeder Mensch ist ein Individuum und das ist der faszinierende Teil meines Berufs.